Unorte
7. Oktober 2012; Kategorie Allgemein; Keine Kommentare
(Nachfolgendes Essay erschien in der Erstausgabe »Geister« der Starnberger Hefte.)
Abgrenzung und Definition.
Fällt einem auf die Schnelle keine griffige Definition des Wortes »Unort« ein, so liegt dies auch daran, dass es bereits zum Erscheinen des Deutschen Wörterbuches von Jacob und Wilhelm Grimm (DWB) im Jahr 1838 als unüblich galt und zwischenzeitlich als ausgestorben betrachtet werden darf, bis es als Motiv der Fotografie in den 1960ern von Stephen Shore und nachfolgend anderen als Übersetzung des englischen »uncommon place« (wörtlich: unüblicher Platz) verwandt wurde. Bei genauerer Auseinandersetzung ist der Unort jedoch weitaus mehr als nur ein unüblicher Platz. (weiterlesen …)
Proœmien Ante Ren
17. Dezember 2011; Kategorie Allgemein; Keine Kommentare
Zuerst eine Reihe an Entschuldigungen und Ausflüchten für die folgenden Blogeinträge:
Anders als Faust habe ich weder Philosophie, Juristerei und Medizin, noch Theologie studiert, sondern studiere mit mäßigem Erfolg Informatik. Das einzige, womit ich also dienen kann, ist eine Hingabe zur Eleganz in Erklärungen und eine Liebe zur Logik. Alle Ansichten, die ich in diesem Blog vertrete, sind also das reine Ergebnis meiner laienhaften Versuche, mir die Welt möglichst einfach zu erklären, ohne vor etwas die Augen zu verschließen. Ich bilde mich stetig weiter (oder versuche es zumindest), und wenn ich zu einem Standpunkt gefunden habe, verteidige ich ihn mit größter Vehemenz, bis ich auf ein Argument stoße, das ich nicht entkräften kann. Dann bilde ich mir einen neuen Standpunkt und verteidige diesen mit größter Vehemenz. Wenn ich mich für die Ansichten, die ich vor einem halben Jahr hatte, nicht schäme, dann müssen sie entweder richtig gut sein, oder ich stecke mit meinem Weltbild fest.
Manchmal klinge ich sehr abgehoben, aber das liegt dann eher daran, dass ich mich nicht einfach ausdrücken kann.
Ich weiß oft nur oberflächliche Versatzstücke vieler Themen, und ich freue mich, wenn sich jemand erbarmt und mir hilft, tieferes Verständnis für etwas zu entwickeln.
Meistens bin ich nicht der Stein des Anstoßes. Deswegen antworte ich besser, als dass ich Thesen aufstelle. Hoffentlich hilft mir dieser Blog, das zu ändern.
Nun wünsche ich euch viel Spaß und mir viele, möglichst konstruktive, Kommentare.